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Dezember 2020 – Alle Jahre wieder

In der Weihnachtszeit gönnen sich die meisten Menschen besondere Genüsse – üppiges Essen, edle Weine oder die unterschiedlichsten Süßigkeiten. Viele denken dabei an ihre Figur und die anschließende Diät, oft aber nicht ihre Zähne. Dabei sind diese in der Weihnachtszeit besonderen „Angriffen“ ausgesetzt.

Auf Weihnachtsleckereien müssen Sie selbstverständlich nicht vollkommen verzichten. Mit einigen einfachen Verhaltenstipps können Sie dazu beitragen, dass Lebkuchen, Plätzchen, Marzipan & Co. keinen großen Schaden anrichten:

Süßigkeiten: „häufig“ schadet mehr als „viel“

Essen Sie Süßes über den ganzen Tag verteilt immer wieder, geben Sie Kariesbakterien im Mund ständig Nachschub an Zucker. Die gleiche Menge an Süßigkeiten ist wesentlich weniger zahnschädlich, wenn Sie sie seltener, in wenigen Portionen zu sich nehmen.

Zähneputzen nach dem Essen?

Die eigene tägliche Zahnpflege ist die wichtigste Maßnahme zum Erhalt Ihrer Mundgesundheit. Viele putzen Ihre Zähne nach den Mahlzeiten bzw. nach dem Naschen. Wenn Sie saure Lebensmittel gegessen oder z. B. Softdrinks, Fruchtsäfte oder trockenen Wein getrunken haben, sollten Sie damit allerdings etwa eine halbe Stunde warten. Denn die darin enthaltene Säure greift den Zahnschmelz an. Nach dieser Pause hat sich der Zahnschmelz wieder erholt – und Sie können zur Zahnbürste greifen.

Kaugummikauen neutralisiert Säuren

Sie sind bei Verwandten oder Freunden zum Essen eingeladen und haben keine Zahnbürste zur Hand? Kauen Sie zuckerfreien Kaugummi. Damit regen Sie die Speichelproduktion an. Speichel kann schädliche Säuren verdünnen und neutralisieren. Er trägt somit zum Schutz des Zahnschmelzes bei. Kaugummikauen ist generell gut für die Zähne, sollte aber nicht als gleichwertiger Ersatz für die eigentliche Zahnpflege angesehen werden.

Nüsse knacken? Nicht mit den Zähnen!

Unsere Kaumuskeln sind die stärksten Muskeln unseres Körpers. Damit kann man tatsächlich Nüsse knacken. Verwenden Sie aber trotzdem lieber den Nussknacker, denn harten Nüssen ist der Zahnschmelz nicht immer gewachsen. Schnell brechen Zahnstücke ab, manchmal entstehen kaum erkennbare Haarrisse. Auch Füllungen und Kronen können beschädigt werden oder herausfallen.

Nicht selten sind solche zunächst klein wirkenden Zahnunfälle der Ausgangspunkt für größere Probleme. Im ungünstigen Fall kann sich zum Beispiel bei großen abgebrochenen Zahnstücken der „Zahnnerv“ entzünden und eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich machen.

 

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